Zukunft Frenkentäler

Beim Modellvorhaben "Zukunft Frenkentäler" handelt es sich um ein vom Bund unterstütztes Projekt. Zentrales Element des Projektes ist die Durchführung einer thematisch breit ausgerichteten Testplanung für die gesamte Region.

Mit dem Projekt werden folgende Ziele verfolgt:

  • Die Testplanung gibt Aufschluss über mögliche gemeinsame Entwicklungsstrategien in verschiedenen Teilbereichen (Raumplanung, Verkehr u.a.)
  • Es gibt Antworten auf die Frage, welche Aufgaben im funktionalen Raum Liestal-Frenkentäler am besten durch wen wahrgenommen werden (Einzelgemeinden, Gemeindeverbunde-/Zusammenschlüsse, Kanton)
  • Das Hauptziel besteht darin, den strukturschwachen Raum wirtschaftlich zu stärken.

An der Testplanung waren drei Teams beteiligt: Ernst Basler + Partner AG, Infras sowie SKK Landschaftsarchitekten/van de Wetering Atelier für Städtebau. Begleitet wurden die Teams von einem Expertengremium: Beat Suter, Metron Raumentwicklung, Brugg (Vorsitz); Pierre Feddersen, Feddersen & Klostermann Städtebau - Architektur - Landschaft, Zürich; Dr. Silvia Tobias, Eidg. Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft WSL, Birmensdorf; Jürg Inderbitzin, Hochschule Luzern/OrtsWerte GmbH; Wolhusen; Dr. Hans-Peter Meier-Dallach, cultur prospectiv / World Drives Association, Zürich; Dr. Jean-Claude Kleiner, JC Kleiner GmbH, Gemeindeberatung, St. Gallen.

Der Teil Testplanung wurde im März 2016 abgeschlossen. Ein Synthesebericht, der in der Folge erstellt wurde, fasst die wichtigsten Ergebnisse der Arbeiten von Teams und Experten zusammen. Auf dieser Grundlage wurde ein Zukunftsbild für die Region Liestal/Frenkentäler entworfen. Das Zukunftsbild wurde am 12. November 2016 an einer grossen Zukunftskonferenz mit rund 90 Beteiligten vorgestellt und diskutiert. 

Die Ergebnisse der Zukunftskonferenz wurden vom Ausschuss aufbereitet und konkretisiert und das Resultat am 18. Februar 2017 an einer Ergebniskonferenz breit diskutiert. Zukunftsbild, Strategien und Massnahmen sowie eine Charta bilden nun die Grundlage für die weitere Entwicklung der Region. Erste Umsetzungsmassnahmen sind bereits in Bearbeitung. Die Unterzeichnung der Charta soll am 30. November 2017 in feierlichem Rahmen auf Schloss Wildenstein erfolgen.

Das Modellvorhaben "Zukunft Frenkentäler" wurde im Jahr 2014 gestartet und wird 2017 abgeschlossen. Der Prozess für die gemeinsame Entwicklung der Region soll jedoch über den Abschluss des Projektes hinaus fortgeführt werden. Die Projektträger sind offen für weitere Projektpartner.

Am Modellvorhaben sind 11 Gemeinden beteilligt: Bubendorf, Hölstein, Lauwil, Liestal, Lupsingen, Niederdorf, Ramlinsburg, Reigoldswil, Seltisberg, Titterten und Ziefen.